Henrik Aulbach ist erfahrener Gesundheitsredakteur mit über 10 Jahren Erfahrung, Experte für pflanzliche Wirkstoffe und Kultivierung, Co-Gründer, Buchautor und selbstständiger Fachtexter im Gesundheitswesen seit 2020.
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Gewöhnliche Goldrute
Alles über Gewöhnliche Goldrute

Hildegards Tipp:
- Nahrungsergänzungsmittel für eine normale Blasenfunktion mit Goldrute & Salbei
- Rezeptur auf Basis von 800 Jahren Klosterwissen
- Von 4.000 Heilpraktikern verwendet
- Beste Naturheilkunde: Bio & vegan
Vorkommen von gewöhnlichen Goldruten
Die Gewöhnliche Goldrute (Solidago virgaurea) begegnet uns am Rande von Laubwäldern, im Gebüsch oder am Wegesrand sowie auf Brachflächen und Magerrasen. In Mitteleuropa ist sie weit verbreitet. Dabei ist die ausdauernde krautige Pflanze der einzige Vertreter aus der Familie der Goldruten, der in Mitteleuropa heimisch ist. Andere Sorten wachsen überwiegend in Nordamerika. Schon die Alten Germanen kannten die Goldrute und nutzten die leuchtend gelbe Zierstaude als Heilpflanze.
An ihren Boden stellt die Gewöhnliche Goldrute nur wenig Ansprüche, wodurch sich ihre große Verbreitung in unseren Gefilden erklärt. Andere Bezeichnungen für die Pflanze lauten Echte oder Gemeine Goldrute, auch Goldraute. Als Wundkraut oder Fuchsschwanz ist sie ebenfalls bekannt.
Inhaltsstoffe gewöhnlichen Goldruten
Flavonoide und Triterpensaponine zählen zu ihren wichtigen Inhaltsstoffen. In der Wurzel der Gewöhnlichen Goldrute finden sich ätherisches Öl und Phenolglykoside. Für die Wirkung der Heilpflanze wird das Zusammenspiel der Inhaltsstoffe verantwortlich gemacht.
Wirkweise gewöhnlichen Goldruten
Ihre heilende Wirkung entfaltet die Gewöhnliche Goldrute vor allem bei Harnwegsinfekten. Sie regt die Blase zur Entwässerung an, sodass Keime aus dem Körper gespült werden. Wichtig ist es dann natürlich, viel zu trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Auch in unserem Dignatio! BlasenKraft ist Goldrute enthalten. Hier bildet sie zusammen mit Salbei und weiteren Bestandteilen ein starkes Team für die gesunde Blase.
Doch ihre Fähigkeiten gehen über ihre entwässernden Eigenschaften hinaus. So werden ihr auch schmerzstillende und entzündungshemmende Eigenschaften zugesprochen. Bereits den Germanen diente die Gewöhnliche Goldrute als Wundheilkraut. Umschläge mit der getrockneten oder frischen Pflanze sollten dazu beitragen, dass Wunden schneller heilen.
Aussehen gewöhnlichen Goldruten
Ihr Blütenkopf besteht – wie für Korbblütler typisch – aus mehreren kleinen Einzelblüten, bei der hier heimischen Gewöhnlichen Goldrute sind sie recht locker angeordnet. Durch ihre leuchtend gelbe Farbe zieht sie ab August, wenn ihre Blütezeit beginnt, die Aufmerksamkeit auf sich und sticht gerade in den kargen Umgebungen hervor, in denen sie sich so wohlfühlt. Kein Wunder, dass sie deshalb auch gern im Garten angepflanzt wird.

Über den Autor Henrik Aulbach

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